Aufkonzentration

Um große Abluftvolumenströme mit geringen Lösemittelkonzentrationen wirtschaftlich thermisch zu reinigen, bieten wir eine zweistufige Lösung an: die Aufkonzentration mit anschließender Nachverbrennung. Die Adsorption der Schadstoffe an hydrophoben und nicht brennbaren Zeolithen bei geringen Temperaturen und deren anschließende Desorption mit einem geringen heißen Desorptionsluftvolumenstrom verringern den thermisch zu behandelnden Abluftvolumenstrom und erhöhen die Schadstoffkonzentration. Je nach Schadstoffart und -zusammensetzung ist ein Aufkonzentrationsverhältnis bis 1:40 möglich.

In einem zweiten Verfahrensschritt wird die Desorptionsluft in einer thermischen, regenerativen oder katalytischen Nachverbrennungsanlage gereinigt. Aufgrund der hohen Schadstoffkonzentration der Desorptionsluft wird bei den meisten Anwendungen ein autothermer Betrieb der Nachverbrennungsanlage ohne zusätzlichen Brennstoffbedarf möglich. Häufig kann sogar Überschusswärme in zusätzlichen Wärmerückgewinnungssystemen genutzt werden.

Die innovativen Systemlösungen von Krantz Abluftreinigung im Bereich der Aufkonzentrationstechnik wurden von der Industrievereinigung AVK mit dem Innovationspreis in der Kategorie Umwelt ausgezeichnet.

Merkmale
Für Volumenströme ab 20.000 Nm³/h
Bei geringen Lösemittelkonzentrationen < 1 g/Nm³
Bei niedrigen Ablufttemperaturen < 40 °C
Aufkonzentrationsverhältnis bis 1:40

Einsatzgebiete
Lackieranlagen
Halbleiterindustrie
GFK-Industrie