Anlagenbau
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Air is an element that surrounds us all of our lives. People spend two-thirds of their time in enclosed spaces, mainly at their workplaces.

So high air quality and comfortable temperatures in enclosed spaces are particularly important because they make a big difference to our well-being. They make for a better workplace climate, protect people from pollutants, safeguard processes in manifold manufacturing sectors and guarantee the production of highly sensitive high-tech components, in clean rooms for example.

Drallauslass Vorbemerkung und konstruktiver Aufbau

Vorbemerkung

Drallauslässe für Deckeneinbau sind bewährte Luftdurchlässe von Krantz Komponenten für den Komfort und Industriesektor. Auf- grund der aerodynamisch und akustisch günstigen Eigenschaften, ihres gefälligen Aussehens und der Montagefreundlichkeit wurden die Drallauslässe bisher über Jahrzehnte erfolgreich eingesetzt. Sie eignen sich besonders in Komforträumen mit Ansprüchen an eine hochwertige Raumluftströmung, wie in Bürogebäuden, Schulen, Aufenthaltsräumen, Krankenhäusern usw.

Konstruktiver Aufbau

Der Drallauslass 1 besteht aus dem Rohrstutzen 1a mit angeform- ter runder Sichtfläche 1b und den eingebauten drallerzeugenden Schaufeln 1c. Mit dem Stopfen 5 wird der Drallauslass zentral be- festigt.

Drallauslass

Für den Anschluss der Drallauslässe an das Kanalnetz stehen ver- schiedene Anschlussarten zur Verfügung:

Anschlussart A 1)

Bei der Anschlussart A wird für den Kanalanschluss ein Über- gangsstück 2 verwendet. Dieses hat an der einen Seite den Auf- nahmestutzen 2a für den Drallauslass und an der anderen Seite den Rohranschluss-Stutzen 2b. Für die Aufhängung an der Decke sind am Übergangsstück, seit- lich gegenüberliegend, zwei Aufhängewinkel 11 vorhanden. Die Anschlussart A findet vorwiegend Verwendung bei der Anord- nung der Drallauslässe in geschlossenen Zwischendecken oder oberhalb offener Rasterdecken.

Anschlussart AF 1)

Die Anschlussart AF entspricht im Prinzip der Anschlussart A, jedoch wird hier das Übergangsstück mit dem Flansch 15 oben auf die Zwischendecke aufgesetzt und der Drallauslass von unten durch die Zwischendecke eingeführt und deckeneben angelegt. Der Abstand zwischen der runden Sichtfläche Drallauslass und dem Auflegeflansch des Übergangsstückes AF ist variabel. Er kann der Dicke der Zwischendecke angepasst werden.

Die Anschlussarten A und AF ermöglichen einen preisgünstigen Einsatz der Drallauslässe.

Anschlussart A

Anschlussart AF

Anschlussarten D und E 1)

Die Verbindung mit dem Kanalnetz erfolgt über flache Anschluss- kästen 4. Dabei wird der Drallauslass bei Anschlussart D über einen außenliegenden Aufnahmestutzen 7 angebaut und bei An- schlussart E bis zur runden Sichtfläche 1b kasteneben eingesetzt. Die Anbindung über Anschlusskasten ist günstig bei niedrigen Deckenhohlräumen,
– Anschlussart D bei Zwischendecken mit größerer Dicke,
– Anschlussart E bei Zwischendecken mit kleinerer Dicke.
Darüber hinaus ist Anschlussart E vorteilhaft einsetzbar bei Anord- nung oberhalb offener Rasterdecken oder in Sichtbauweise.

Drallauslass Lufttechnische Funktion, Abluftdurchlässe, Schall-Leistungspegel und Druckverlust

Allgemein gilt:
Bei allen Anschlussarten wird der Drallauslass von unten einge- führt und mit Hilfe der Zentralverschraubung 10 am Stopfen 5 be- festigt.
Seitlich am Anschlusskasten befindet sich der Stutzen 8 für fle- xibles Rohr oder Wickelfalzrohr. Im Anschluss-Stutzen kann eine Volumenstrom-Drossel 9 installiert werden, deren Betätigung vom Raum her möglich ist. Zur Erhöhung der Einfügungsdämpfung sind die Anschlusskästen mit akustischer Auskleidung lieferbar.
Der Anschlusskasten bietet die Vorteile einer niedrigen Bauhöhe, einfachen Volumenstromeinstellung und guten Einfügungsdämp- fung.

Anschlussart D

Anschlussart E

Lochblechabdeckung

Bei Wunsch nach optisch ebener Deckenfläche ist für die Drall- auslässe eine Lochblechabdeckung lieferbar. Die Befestigung der Lochblechabdeckung erfolgt von unten über die Zentralverschrau- bung 10.

Drallauslass mit Lochblechabdeckung

Lufttechnische Funktion

Die Luftdurchlass-Schaufeln erzeugen einen Dralleffekt und der ab- gerundete Auslauf eine zusätzliche horizontale Strahlumlenkung. Die so erzeugten horizontalen, radialen Strahlen bewirken eine in- tensive Beimischung der Raumluft und daher eine schnelle Anglei- chung der Zulufttemperatur an die Raumlufttemperatur. Drallauslässe von Krantz Komponenten gehören zum diffusen Luftführungssystem, bei dem in der Aufenthaltszone keine statio- näre Luftstrahlbewegung entsteht. Hervorragend ist aufgrund der enormen Induktionswirkung der Zuluftstrahlen auch die Tempera- turgleichmäßigkeit in klimatisierten Räumen, sowohl in vertikalen als auch in horizontalen Ebenen. Drallauslässe sind bis zu einer Temperaturdifferenz von –12 K im Kühlfall und +5 K im Heizfall ein- setzbar.

Abluftdurchlässe

Drallauslässe können auch als Abluftdurchlässe eingesetzt wer- den. Dies gilt für alle Anschlussarten. Darüber hinaus gehört zum Standard-Lieferprogramm ein Abluft-Lochblechdurchlass (ohne Drallschaufeln).

Schall-Leistungspegel und Druckverlust

Drallauslässe von Krantz Komponenten sind gekennzeichnet durch niedrigen Schall-Leistungspegel und Druckverlust. Die Werte richten sich nach Größe, Anschlussart und Volumenstrom. So be- tragen z. B. für einen Drallauslass DN 250 mit Anschlussart D und Volumenstrom ca. 400 m3/h:
– Schall-Leistungspegel 39 dB(A)
– Druckverlust 47 Pa.
Diagramme und Tabellen siehe Seite 8 – 12.

Drallauslass Hinweise für die Planung und Merkmale

Hinweise für die Planung

Die Drallauslässe können in geschlossenen Zwischendecken, in Sichtbauweise oder oberhalb offener Rasterdecken, also vom Raum her nicht sichtbar, angeordnet werden. Dies ist mit Hilfe der einzelnen Anschlussarten sehr einfach möglich. Dabei soll der ver- tikale Abstand zwischen Oberkante offener Rasterdecke und Aus- blasebene 3 1 x DN betragen.
Bei der Luftverteilung mit Drallauslässen können Zuluft- und Ab- luftöffnungen eng beieinanderliegen. Störungen bei der Strahlaus- breitung oder Kurzschlussgefahren werden ausgeschlossen, wenn zwischen Unterkante Abluftöffnung und Ausblasebene Drallauslass ein Höhenunterschied von mindestens 250 mm eingehalten wird. Liegen Drallauslass und Abluftöffnung in gleicher Ebene, dann soll der horizontale Mittenabstand mindestens dem fünffachen Wert des Nenndurchmessers (5 x DN) entsprechen.

Merkmale auf einen Blick

  • Diffuses Luftführungssystem
  • Maximale Temperaturdifferenz zwischen Zuluft und Raumluft:
    –12 K im Kühlfall, +5 K im Heizfall (+10 K bis 3 m Raumhöhe)
  • Stabile Strahlcharakteristik auch bei minimalem Volumen- strom
  • Ausblashöhen von 2,2 bis 4,5 m
  • Niedriger Schall-Leistungspegel
  • Einbaumöglichkeiten: in abgehängte Zwischendecken, ober- halb offener Rasterdecken oder in Sichtbauweise
  • Drallelement von unten leicht montierbar und durch Zentral- verschraubung befestigt
  • Drallelement aus Polystyrol oder Aluminium
  • Auf Wunsch mit Lochblechabdeckung für optisch ebene Deckenfläche
  • Anschlussart A und AF mit Übergangsstück für Anschluss mit flexiblem Rohr
  • Anschlussart D und E mit Anschlusskasten und Anschluss- Stutzen; Kasten D mit integrierter Volumenstrom-Drossel vom Raum her einstellbar; Kasten E mit Volumenstrom-Drossel wahl- weise am Stutzen oder vom Raum her einstellbar; Anschluss- kasten D und E auf Wunsch mit akustischer Auskleidung
  • Drallauslässe mit allen Anschlussarten auch als Abluftdurch- lässe einsetzbar
  • Standardmäßig ist für Baugröße DN 100 bis DN 355 ein Abluft- Lochblechdurchlass lieferbar

Beispiel für die Zuluftverteilung durch Drallauslässe oberhalb offener Rasterdecken. Die Abluft wird gleichmäßig über die ganze Decke abgeführt und in einen Abluftkanal, unmittelbar über den Drallauslässen, abgesaugt.

Drallauslass in geschlossener Zwischendecke eingebaut

Drallauslass im Foyer der DEA Mineralöl AG, Hamburg

Drallauslass Einbausituationen

Drallauslass, Anschlussart A und AF Abmessungen

Drallauslass, Anschlussart D und E Abmessungen

Drallauslass

Behaglichkeitskriterien 1)

Die Auslegung des Luftdurchlasses basiert auf Einhaltung der maximal zulässigen Raumluftgeschwindigkeiten u im Aufenthalts- bereich im Kühlfall. Die Raumluftgeschwindigkeit ist abhängig von der Kühllast, die aus dem Raum abgeführt werden soll. Die maxi- male spezifische Kühlleistung q· ist abhängig von der Ausblas- höhe und der maximal zulässigen Raumluftgeschwindigkeit u (Dia- gramm 1).

Der maximale spezifische Volumenstrom VSp max lässt sich in Abhängigkeit von der maximalen spezifischen Kühlleistung und der maximalen Temperaturdifferenz DJmax im Kühlfall grafisch bestim- men (Diagramm 1). Der dem Raum zugeführte Volumenstrom V·Sp tats darf diesen Wert nicht überschreiten.

Anhand des maximalen spezifischen Volumenstroms lässt sich mit Diagramm 2 der minimale Mittenabstand zwischen zwei Luftdurch- lässen bestimmen.

Diagramm 1: Maximaler spezifischer Volumenstrom

Legende zur Auslegung:

V· A = Volumenstrom je Luftdurchlass in m3/h
V·A max = max. Volumenstrom je Luftdurchlass im Kühlfall in m3/h
V·A min = min. Volumenstrom je Luftdurchlass im Kühlfall in m3/h
V·Sp max = max. spezif. Volumenstrom pro m2 in m3/(h·m2)
V·Sp tats = tatsächlicher spezifischer Volumenstrom pro m2-Raumfläche in m3/(h·m2)
DJmax = max. Temperaturdifferenz Zuluft–Abluft in K
u = maximal zulässige Raumluftgeschwindigkeit in m/s = max. spezifische Kühlleistung in W/m2
·q max. spezifische Kühlleistung in W/m2
tmin = minimaler Luftdurchlass-Mittenabstand in m
H = Ausblashöhe in m
LWA = Schall-Leistungspegel in dB(A)
pt = Gesamtdruckverlust in Pa

Diagramm 2: Minimaler Luftdurchlass-Mittenabstand

Drallauslass DN 100 – DN 355 Anschlussart A, AF, D und E – Auslegungsblatt

Die Werte für den Schall-Leistungspegel Anschlussarten A und AF gelten für senkrechte An- strömung des Luftdurchlasses. Die Diagrammwerte für Schall-Leistungspegel und Druckverlust der Anschlussarten D und E gelten für Drosselstellung “auf”, Anschlusskästen ohne akustische Auskleidung. Mit akustischer Auskleidung liegen die Werte für den Schall-Leistungspegel um ca. 2 dB(A) niedriger als im Diagramm angegeben. Der Druckverlust wird durch die Ausklei- dung nicht beeinflusst. Bei Ausführung mit Lochblechabdeckung liegen die Werte für Schall- Leistungspegel um ca. 2 bis 4 dB(A) und Druckverlust ca. 10 % höher als im Diagramm an- gegeben.

Drallauslass DN 100 – DN 355 Anschlussart A, AF, D und E – Schall-Leistungspegel

Drallauslass-Einzelelement Abmessungen und Schall-Leistungspegel – Auslegungsblatt

Anmerkung:

Die Diagramm- und Tabellenwerte gelten für axiale Anströmung, Drallauslässe mit Stopfen.
Drallauslass-Einzelelemente sind auch mit Lochblechabdeckung lieferbar (Abmessungen siehe Seite 6). Mit Lochblechabdeckung liegen die Werte für Schall-Leistungspegel um ca. 2 bis 4 dB(A) und Druckverlust ca. 10% höher als im Diagramm und in der Tabelle angegeben.

Drallauslass als Abluftdurchlass und Abluft-Lochblechdurchlass

Anschlussart A und AF 1)

Anschlussart D und E 1)

Einzelelement 2)

Abluft-Lochblechdurchlass 3)

Drallauslass  

Drallauslass

Ausschreibungstext
– Zuluftdurchlass

..... Stück Drallauslass mit hoher Induktionswirkung zur Erzielung einer diffusen Luftbewegung im Raum bei kleinstmöglichem Tem- peraturgradienten im Aufenthaltsbereich,

bestehend aus:

  • Drallauslass-Element mit Stutzen, runder Sichtfläche und den Drallschaufeln, optional mit Lochblechabdeckung für optisch ebene Deckenfläche, wahlweise mit Rohranschluss durch Übergangsstück, mit seit- lichen Aufhängewinkeln, einschließlich Zentralbefestigung für den Luftdurchlass, oder Übergangsstück mit Auflegeflansch zur Anordnung auf Zwischendecken, mit seitlichen Aufhänge- winkeln, einschließlich Zentralbefestigung für den Luftdurchlass oder Anschlusskasten in niedriger Ausführung, Anschluss- Stutzen und Zentralbefestigung für den Luftdurchlass, einschließ- lich Flanschbohrungen für die Aufhängung, mit V·-Drossel vom Raum her einstellbar, optional für Anschlussart E am Anschluss- Stutzen einstellbar, wahlweise mit akustischer Auskleidung.

Werkstoff:

  • Drallauslass-Element aus Polystyrol, Farbton eingefärbt RAL 7038, achatgrau oder nasslackiert nach RAL 9010, reinweiß 2)
  • Drallauslass-Element aus Aluminium, naturfarben oder pulver- beschichtet nach RAL 9010, reinweiß 2 + 3)
  • Lochblechabdeckung aus Aluminium, Farbton pulverbeschichtet nach RAL 9010, reinweiß 2)
  • Übergangsstück aus Aluminium
  • Übergangsstück aus Aluminium mit Auflegeflansch
  • Anschlusskasten aus verzinktem Stahlblech
Fabrikat: Krantz Komponenten
Typ: DD-N _ – DN ___ – __ __ __ – __ – ___ – _
 

– Abuft-Lochblechdurchlass1)

..... Stück Abluft-Lochblechdurchlass

bestehend aus:

  • Lochblechabdeckung mit runder Sichtfläche, Übergangsstück mit Flansch und seitlichen Aufhängewinkeln, einschließlich Zen- tralbefestigung für die Lochblechabdeckung.

Werkstoff

  • Lochblechabdeckung aus Aluminium, pulverbeschichtet nach RAL 9010, reinweiß 2)
  • Übergangsstück aus Aluminium mit Auflegeflansch
Fabrikat Krantz Komponenten
Typ: DA-L – DN ___ – ___