Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean, Luxemburg
Die HKS-Anlagen für das Museum für Moderne Kunst in Luxemburg wurden vom Planungsbüro JEAN SCHMIT ENGINEERING geplant und von CLIMALUX ausgeführt. Der Gesamt-Zuluftvolumenstrom beträgt 190.000 m³/h und wird auf 7 Klimaanlagen verteilt. | 
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Wir möchten Ihnen einige sehr interessante Gebäudeteile vorstellen, die sich durch eine außergewöhnliche Zulufteinbringung auszeichnen.
“Grand Hall” In der Großen Halle wird die Zuluft sowohl im Brüstungsbereich als auch im hohen Hallenteil unterhalb des verglasten Dachs über in Reihe angeordnete Spezialdüsen eingeblasen (Bild 2). Im Wechsel mit der Zuluft wird die Abluft im hohen Hallenteil über ein Gitterband abgeführt. In der Erdgeschossebene erfolgt ein kleiner Teil der Abluftführung in den Eckbereichen der Brüstung, der überwiegende Teil jedoch im Untergeschoss der Gartenebene.
“Jardin d’Hiver” (Wintergarten) Die Zuluft wird größtenteils im Brüstungsbereich unter dem Glasdach über Weitwurfdüsen linear eingeblasen (Bild 3). Für die unteren Raumbereiche sind Quell-Luftdurchlässe im Brüstungsbereich und an den Pflanzenkübeln angeordnet. Die Deckung des Kühl- und Wärmebedarfs wird durch Fußboden-Kühl- bzw. -Heizflächen unterstützt. Die Abluft tritt über einen Schlitz unterhalb des Glasdachs in den Hohlraum zwischen Natursteinverkleidung und Stahlbetonwand ein und wird dort abgesaugt.
Sonnenschutz, Heiz-, Kühl- und Schalldämpfungselemente im “Grand Hall” Die Große Halle mit einer Grundfläche von ca. 400 m² hat eine verglaste Dachfläche von mehr als 1200 m². Außenliegende Sonnenschutzeinrichtungen wurden von den Architekten I.M. Pei und Georges Reuter nicht zugelassen. Es wurde ein Lösungsweg diskutiert, der im Winter eine Beheizung und eine Kompensation der Kältestrahlung und im Sommer einen Sonnen- und Blendschutz sowie eine Kühlung ermöglicht und zusätzlich eine Schalldämpfung bewirkt. Die erarbeitete Lösung besteht aus Elementen, die ─ vergleichbar einem Röhrenheizkörper ─ mit einem mediendurchflossenen Rahmen aus quadratischem Rohr und eingeschweißten Rundrohren im Winter die Beheizung und im Sommer die Kühlung übernehmen und gleichzeitig die anderen Anforderungen erfüllen.
Auditorium im Gartengeschoss Das Auditorium wird über einen Druckboden mit integrierten Stufenquellauslässen unterhalb der Sitzreihen sowie über lineare Induktivauslässe im hinteren Bühnenbereich mit Zuluft versorgt. Die Abluft wird im Randbereich über den Deckenhohlraum abgeführt.
Für dieses Projekt lieferte KRANTZ KOMPONENTEN: - Weitwürfdüsen, Typ DW-N2, für verschiedene Ausstellungsräume und den Wintergarten
- Induktivauslässe, Typ IN-N-6, für den Ausstellungsraum im Obergeschoss
- verstellbare Induktivauslässe, Typ IN-V2, für das Auditorium
- Stufenquellauslässe, Typ Q-SL, für das Auditorium.
Bauherr: | | MINISTERE DES TRAVAUX PUBLICS, Luxemburg Administration des Bâtiments Publics | Architekten: | | Ieoh Ming Pei, Pei Cobb Freed & Partners, New York Georges Reuter Architectes, Luxemburg | Planung HKS und Bauleitung: | | JEAN SCHMIT ENGINEERING s.à.r.l., Luxemburg | Ausführung HKS: | | CLIMALUX S.A., Luxemburg | Gebäudevolumen: Nutzflächen: Ausstellungsflächen: Auditorium: | | ca. 70.000 m3 ca. 10.500 m2 ca. 3.000 m2 ca. 120 Sitzplätze |

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| Bild 1: Auditorium mit Stufenquellauslässen | Bild 2: “Grand Hall” – Weitwurfdüsen . | 
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| Bild 3: “Jardin d’Hiver” – Weitwurfdüsen in der Fensterbrüstung
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