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  • 2.2.4. Druckentlastungsklappe für niedrige Öffnungsdrücke bei kleinem Volumenstrom KL-ETM

    Druckentlastungsklappen von Krantz übernehmen in den unterschiedlichsten Anwendungen innerhalb von raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) die Funktion der Druckbegrenzung bzw. der Druckregelung. Zu den typischen Anwendungen zählen der Schutz von Kanalsystemen vor einer unzulässig hohen Über- oder Unterdruckbelastung, die Überdruckbelüftung von Treppenhäusern oder die Einstellung einer definierten Druckabstufung zwischen benachbarten Räumen.

     

    Data

    Klappengröße B x H x T250 x 150 x 250 mm
    Gewicht ca. 3,5 kg
    Volumenstrombereich 1)300 m³/h
    Öffnungsdruck einstellbar

    50 - 80 Pa 2)

    1) Größere Volumenströme durch Parallelschaltung mehrerer Klappen
    2) Höhere Öffnungsdrücke möglich

     

    Merkmale 

    • Öffnet bei Erreichen des eingestellten Öffnungsdruckes
    • Quasi gleicher Differenzdruck unabhängig vom Volumenstrom (Regelfunktion)
    • Schließt selbsttätig bei Unterschreitung des Öffnungsdruckes
    • Einstellen des Öffnungsdruckes durch Variation der Rückstellmasse

     

    Informationen

    In Laboratorien, Reinräumen und vielen weiteren Anwendungen besteht häufig die Forderung, ein definiertes Druckgefälle im Bereich von 50 – 150 Pa zwischen zwei benachbarten Räumen einzustellen. Dies sichert eine gerichtete Luftströmung in den Leckageöffnungen zwischen den Räumen und verhindert somit einen unerwünschten Schadstofftransport in den zu schützenden Raum. Die Druckentlastungsklappen KL-ETE und KL-ETM sind in diesem Anwendungsfall sowohl als Regelorgan zur Einstellung eines definierten Druckgefälles zwischen zwei Räumen als auch als Sicherheitsarmatur zur Begrenzung eines max. zulässigen Druckwertes einsetzbar. Die beiden Klappentypen werden in Abhängigkeit vom verfügbaren Bauraum und dem Entlastungsvolumenstrom ausgewählt. 

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